OVB Holding AG

OVB mit starkem Neugeschäft im ersten Quartal

Pressemitteilung

OVB mit starkem Neugeschäft im ersten Quartal

  • OVB sieht wachsende Objektivität bei Regulierungsdiskussionen rund um die Finanzvermittlung
  • Fortgesetzt dynamische Geschäftsentwicklung in Süd- und Westeuropa
  • Kunden- und Beraterzahl gestiegen
  • Bestätigung der Umsatz- und Ergebnisprognose 2014

Köln, 14. Mai 2014 – Der OVB Konzern hat im ersten Quartal des Jahres 2014 Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 49,7 Mio. Euro erzielt, die um 9,3 Prozent erwartungsgemäß unter dem starken Vorjahresstart lagen. Dieser war durch Überhangeffekte durch die Themen „Unisex“ sowie Pensionsreformen in Mittel- und Osteuropa getrieben. Mit Blick auf die Umsatzprognose 2014 liegt der Konzern damit im Plan. Für Zuversicht sorgt ein deutlich besseres Neugeschäft als im Vorjahr.

„Mit dem Start in das Jahr 2014 sind wir zufrieden. Für eine weitere positive Entwicklung sind natürlich stabile regulatorische und ordnungspolitische Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung. Wir begrüßen daher eine sich zunehmend versachlichende Diskussion im Bezug auf die Finanzvermittlung und deren elementare Bedeutung für die private Vorsorge in Deutschland“, so Michael Rentmeister, Vorstandsvorsitzender des europaweit aktiven Finanzdienstleistungskonzerns OVB, bei der Präsentation der Ergebnisse des Auftaktquartals 2014.

„Sowohl beim Thema Transparenz als auch bei der Provisionsdiskussion ist eine differenziertere Sichtweise erkennbar, die sich genauer mit Ursachen und Folgen auseinandersetzt. Während große Finanzvermittler bereits seit zwanzig Jahren ihre Beratungsgespräche dokumentieren, ist nun zu hoffen, dass Versicherer mit einheitlichen standardisierten Produktinformationsblättern auch ihren Beitrag leisten und damit die Transparenz und Vergleichbarkeit schaffen, die bereits mit der Reform des Versicherungsvertragsrechts (VVG) 2008 erreicht werden sollte. Außerdem hat die Kritik an der Finanzberatung auf Provisionsbasis durch jüngst von wissenschaftlicher Seite geäußerte Bedenken gegen bisher angewandte Methoden diverser Studien einen deutlichen Dämpfer erhalten“, kommentiert Rentmeister die aktuellen Diskussionen, die seiner Meinung nach – insbesondere mit dem „Deckmantel“ des Verbraucherschutzes – in Wahrheit interessengetrieben sind. „Wer wirklich geeignete Vorbilder für Regulierungsbedarf im Niedrigzinsumfeld sucht, muss nicht in Europa sondern in Japan nachsehen. Hier kann man lernen, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Situationen den Marktteilnehmern die Lösungen zu überlassen, statt neue politische Regelwerke zu schaffen.“

Geschäftsentwicklung in Q1 2014

Die einzelnen Ländermärkte, in denen OVB tätig ist, wiesen bei den Vertriebsprovisionen erwartungsgemäß unterschiedliche Entwicklungen auf: So wirkten sich die bereits erwähnten Überhangeffekte insbesondere in einigen Ländermärkten in Mittel- und Osteuropa sowie in Deutschland aus. Dem gegenüber standen ebenso erwartungsgemäß deutliche Zuwächse in Süd- und Westeuropa. Aufgrund der Größenverhältnisse reichten die hervorragenden Vertriebserfolge beispielsweise in Spanien und Italien jedoch nicht für einen kompletten Ausgleich aus.

Der Konzern erwirtschaftete folglich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 ein operatives Ergebnis von 1,6 Mio. Euro und übertraf damit die eigenen Planungen. OVB sieht sich daher auch beim Ergebnis voll auf Kurs und bekräftigte die bereits Ende März gegebene Prognose, ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erzielen.

Sowohl bei der Zahl der Kunden als auch bei der Zahl der Finanzvermittler konnte OVB hinzugewinnen. 5.118 Finanzberater betreuen aktuell 3,10 Mio. Kunden.

„In Europa tickt eine demografische Zeitbombe. Es gibt keine Alternative zu langfristigem privaten Vorsorgesparen, um den Lebensstandard breiter Bevölkerungsschichten im Alter zu sichern. Die Finanzvermittler erbringen mit ihrer Beratung eine sozial- und gesellschaftspolitisch wichtige Dienstleistung. Dies setzt jedoch stabile Rahmenbedingungen und eine objektive Diskussion rund um das Thema private Vorsorge voraus. Viele zehntausend Vermittler in unterschiedlichen Unternehmen nehmen mit einer steigenden Betroffenheit zur Kenntnis, in welcher Form man über sie redet und wie wenig bekannt ist, in welch engem regulatorischen Korsett sie ihre Dienstleistung tatsächlich Tag für Tag erbringen. Wer meint, hier noch zulegen zu müssen, sollte sich der Folgen sehr genau bewusst sein“, mahnt Rentmeister Politik und Öffentlichkeit. „Bei OVB stehen die Türen für alle jederzeit offen, die den Dialog sachkundig und fair führen wollen.“

Kennzahlen des OVB Konzerns zum Q1/2014

Operative Kennzahlen

 

Einheit

01.01.–
31.03.2013

01.01.-
31.03.2014

Veränderung

Kunden (31.03.)

Mio.

3,00

3,10

+ 3,3 %

Finanzberater (31.03.)

Anzahl

4.934

5.118

+ 3,7 %

Verträge Neugeschäft

Anzahl

116.558

121.875

+ 4,6 %

Gesamtvertriebsprovisionen

Mio. Euro

54,8

49,7

- 9,3 %

Finanzkennzahlen

 

Einheit

01.01.–
31.03.2013

01.01.-
31.03.2014

Veränderung

Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT)1)

Mio. Euro

2,2

1,6

- 24,6 %

EBIT-Marge1)

%

4,0

3,3

- 0,7 %-Pkt.

Konzernergebnis1)

Mio. Euro

1,7

1,4

- 16,8 %

Ergebnis je Aktie (unverwässert)1)

Euro

0,12

0,10

- 16,7 %

Kennzahlen nach Regionen zum Q1/2014

 

Einheit

01.01.–
31.03.2013

01.01.-
31.03.2014

Veränderung

Mittel- und Osteuropa

 

 

 

 

Kunden (31.03)

Anzahl

2,00 Mio.

2,13 Mio.

+ 6,5 %

Finanzberater (31.03.)

Anzahl

3.127

3.215

+ 2,8 %

Gesamtvertriebsprovisionen

Mio. Euro

30,8

25,6

- 16,7 %

EBIT

Mio. Euro

2,6

1,4

- 48,0 %

EBIT-Marge1)

%

8,5

5,3

- 3,2 %-Pkt.

Deutschland

 

 

 

 

Kunden (31.03.)

Anzahl

651.004

633.996

- 2,6 %

Finanzberater (31.03.)

Anzahl

1.354

1.358

+ 0,3 %

Gesamtvertriebsprovisionen

Mio. Euro

15,9

14,1

- 11,3 %

EBIT

Mio. Euro

1,4

1,3

 - 10,6 %

EBIT-Marge1)

%

8,8

8,9

+ 0,1 %-Pkt.

Süd- und Westeuropa

 

 

 

 

Kunden (31.03.)

Anzahl

316.175

337.944

+ 6,9 %

Finanzberater (31.03.)

Anzahl

453

545

+ 20,3 %

Gesamtvertriebsprovisionen

Mio. Euro

8,1

9,9

+ 21,8 %

EBIT

Mio. Euro

0,5

1,0

+ 98,0 %

EBIT-Marge1)

%

6,1

9,9

+ 3,8 %-Pkt.

 
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