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Wie smart ist Smart Home wirklich?

Blogbeitrag

Wie smart ist Smart Home wirklich?

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Wie smart ist Smart Home wirklich?

Wie smart ist Smart Home wirklich?

Ein Zuhause, das die Bedürfnisse seiner Bewohner erlernen kann. Was vor ein paar Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute schon Realität. Aber verbessert ein „Smart Home“ tatsächlich die Wohn- und Lebensqualität oder kann man auf diese technischen Spielereien auch getrost verzichten?

In einem smarten Heim sind unterschiedlichste technische Geräte digital miteinander vernetzt. Von Haustechnik und Haushaltsgeräten bis hin zu Unterhaltungselektronik kann alles zentral gesteuert werden: Intelligente Heizungssysteme werden per Smartphones von unterwegs bedient oder regeln ihr Heizverhalten einfach selbst – im Optimalfall auch noch energiesparend. Mit moderner Sicherheitstechnik kann man jederzeit überprüfen, ob sich jemand bei Abwesenheit am Haus zu schaffen macht, der Keller mit Wasser vollläuft und ob die Kinder heile von der Schule nach Hause gekommen sind. Und auch das heimische Unterhaltungsprogramm erreicht dank Smart Home das nächste Level. Den Kinomodus via Sprachsteuerung aktiviert, schalten sich automatisch Fernseher und HiFi-Anlage an, das Licht wird gedimmt und der entspannte Abend kann beginnen.

Enthusiasmus sieht anders aus

All das sind Beispiele technischer Neuerungen, die unseren Alltag effizienter und bequemer gestalten sollen. An sich eine tolle Sache. Allerdings sind Smart Home Installationen noch lange nicht so beliebt, wie man meinen könnte. Zwar ist der Begriff den meisten Deutschen mittlerweile ein Begriff, allerdings hat sich die Technik noch nicht etabliert. Die Installationszahlen steigen nur langsam an. Nach einer Schätzung von Statista sollen bis Ende dieses Jahres nur ca. 720.000 Smart-Home-Haushalte in Deutschland existieren.1 

„Ist das smart oder kann das weg?“

Doch woher kommt diese Zurückhaltung? Ein wichtiger Faktor sind zunächst einmal die hohen Kosten. Neben der Anschaffung der Geräte müssen beispielsweise auch die Installation und die stetige Wartung bezahlt werden. Fraglich bleibt dabei, inwieweit der Nutzen den Kosten Rechnung trägt. Vor allem die älteren Generationen sind hier kritisch.2 Ist es wirklich notwendig, dass das Licht automatisch angeht, wenn Personen das Haus betreten, obwohl auch einfach der Lichtschalter betätigt werden kann?

Das Thema Sicherheit ist ein weiterer kritischer Punkt, denn bisher gibt es keine vorgeschriebenen Sicherheitsstandards für Smart Home Produkte, es findet lediglich eine Prüfungen durch den Verband der Elektrotechnik statt.3 Ein aktuelles Beispiel ist Amazon Key, das smarte Türschloss des Unternehmens. Dieses Schloss überwacht den Eingangsbereich per Kamera und lässt Postboten mit Paket ins Haus, wenn niemand zu Hause ist. In einigen Tests gelang es Experten bereits, die Kamera auszutricksen. Das ist natürlich nicht gerade vertrauenserweckend. Verbraucher sorgen sich allerdings nicht nur um ihr Hab und Gut, sondern vor allem um ihre Daten. Durch die Verknüpfung der Smart Home Komponenten werden viele vertrauliche Daten zentral in einer Cloud gespeichert, wie zum Beispiel die reguläre Anwesenheit der Hausbewohner. Die Speicherung dieser persönlichen Daten geht mit der Angst vor Hacker-Angriffen einher.

Die Zukunft sieht rosig aus

Der Angst vor möglichen Risiken steht eine große Anzahl verlockender Vorteile und Möglichkeiten entgegen. Vor allem junge Verbraucher sind fasziniert: Circa 32 Prozent der sogenannten „Early Adoptern“ geben in einer Umfrage an, Smart Home Konzepte „sehr interessant“ zu finden. Als „interessant“ wird es sogar von 52 Prozent der Befragten eingestuft.4  Der Grundstein scheint gelegt. Experten sagen voraus, dass Smart Home sich in den nächsten Jahren etablieren wird.5 Es ist zu erwarten, dass die Hersteller die Sicherheitslücken ihrer Produkte minimieren werden und sich damit auch die Skepsis der älteren Semester zunehmend legen wird. Die Preise sollten erfahrungsgemäß auch sinken. Laut der Studie „Smart Home + Building“ wird sich die Situation in den nächsten zehn Jahren grundlegend verändern: Insbesondere bei Neubauten sollen Smart Home Installationen zur Grundausstattung gehören, um mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz zu ermöglichen.6

Statista Umfrage - Prognose zur Anzahl der Smart-Home-Haushalte in Deutschland
Statista Umfrage - Wie ist Ihre Einstellung zum vernetzten Wohnen?
Verbraucherzentrale - Smart Home - Das "intelligente Zuhause"
Statista Umfrage - Wie ist Ihre Einstellung zum vernetzten Wohnen?
Smart Home Zertifizierungsprogramm
VDE-Studie "Smart Home + Building: Plug-and-Play als Strategie zur Markterschließung"


 

 

 
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