Bargeldloses Bezahlen – Nur Bares ist Wahres?

Aus technischer Sicht wird schon seit einigen Jahren kein Bargeld mehr benötigt. Doch gerade die Deutschen lieben Cash. Kaum ein anderes Land zahlt so häufig mit Bargeld: Die Kreditkarte kommt nur circa bei jeder zwanzigsten Zahlung zum Einsatz. Noch weiter hinten liegen nur Spanien und Italien. Doch welche Vorteile bietet das bargeldlose Bezahlen und wie wird es sich in Zukunft entwickeln?

Bargeldloses Bezahlen – Nur Bares ist Wahres?

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Aus technischer Sicht wird schon seit einigen Jahren kein Bargeld mehr benötigt. Doch gerade die Deutschen lieben Cash. Kaum ein anderes Land zahlt so häufig mit Bargeld: Die Kreditkarte kommt nur circa bei jeder zwanzigsten Zahlung zum Einsatz. Noch weiter hinten liegen nur Spanien und Italien. Doch welche Vorteile bietet das bargeldlose Bezahlen und wie wird es sich in Zukunft entwickeln?

Bargeldloses Bezahlen – Nur Bares ist Wahres?

Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzdienstleister. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die themenübergreifende Beratung privater Haushalte im Mittelpunkt der OVB-Geschäftstätigkeit. OVB kooperiert mit 100 leistungsstarken Produktgebern und bedient mit wettbewerbsfähigen Produkten die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden bei der Existenzsicherung und Altersvorsorge, dem Vermögensaufbau, der Vermögenssicherung sowie beim Vermögensausbau. OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv. 4.732 hauptberufliche Finanzberater betreuen 3,4 Millionen Kunden. Seit 2006 ist die Aktie der OVB Holding AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Aus technischer Sicht wird schon seit einigen Jahren kein Bargeld mehr benötigt. Doch gerade die Deutschen lieben Cash. Kaum ein anderes Land zahlt so häufig mit Bargeld: Die Kreditkarte kommt nur circa bei jeder zwanzigsten Zahlung zum Einsatz. Noch weiter hinten liegen nur Spanien und Italien.1 Doch welche Vorteile bietet das bargeldlose Bezahlen und wie wird es sich in Zukunft entwickeln?

In puncto Zahlungsmethode hat jedes europäische Land seine eigenen Präferenzen: So hat sich in Skandinavien – anders als in Deutschland, Spanien oder Italien – das bargeldlose Bezahlen bereits durchgesetzt. Hier wird schon bei kleineren Beträgen zu Kreditkarte und Co. gegriffen. Es gibt sogar Restaurants, die überhaupt kein Bargeld mehr akzeptieren.1

Die Qual der Wahl

Um beim Bezahlen auf Bargeld zu verzichten, hat man heutzutage zahlreiche Optionen:

  • Giro- und Kreditkarte: Zu jedem Girokonto gehört mittlerweile eine Girokarte, umgangssprachlich EC-Karte genannt. Die EC-Karte ist die beliebteste bargeldlose Zahlungsweise der Deutschen.2 Doch auch die Kreditkarte wird immer beliebter.
  • Near Field Communication (NFC): NFC bezeichnet einen Funkstandard, der drahtlos Daten zwischen Geräten überträgt, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Mithilfe dieser Funktion kann man kleinere Beträge bis 25 Euro einfach kontaktlos bezahlen. Bei höheren Beträgen ist eine PIN-Eingabe erforderlich. Das Smartphone oder eine NFC-fähige Bankkarte muss dann nur noch an das entsprechende Terminal gehalten werden. In immer mehr Geschäften, Tankstellen oder an Automaten wird diese sehr schnelle und unkomplizierte Zahlungsmethode eingeführt.
  • Online-Bezahlsysteme: Systeme wie PayPal, Sofortüberweisung und Giropay haben sich längst etabliert. Bei einem Einkauf in einem Webshop wird der Kunde automatisch auf die Seite des Anbieters weitergeleitet und hat damit die Möglichkeit, eine Überweisung mit nur einem Klick auszuführen.
  • Bezahlung per Fingerabdruck: Klingt noch nach Zukunftsmusik, könnte aber bald Realität werden. Supermarktketten wie Rewe oder Edeka arbeiten bereits an entsprechenden Systemen. Der Fingerabdruck soll dann bei der Bezahlung PIN oder Unterschrift ersetzen.

Zukunftsvision bargeldlose Gesellschaft

Optionen gibt es also genug. Doch was sind die konkreten Vorteile von bargeldlosen Zahlungsmitteln? Zum einen sind sie komfortabel, schnell und sicher. Macht Sinn, schließlich muss man nicht ständig zu Geldautomaten rennen. Zum anderen erschwert die bessere Nachvollziehbarkeit von Zahlungen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung. Auch Schwarzgeld wäre in einer bargeldlosen Gesellschaft kein Thema mehr.

Was dagegen spricht

Doch Verbraucher haben nach wie vor Zweifel an der vollständigen Umstellung auf bargeldlose Verfahren. Vor allem das Thema Datenschutz und Skepsis gegenüber der Sicherheit der neuen Systeme spielen eine Rolle. Bislang existiert außerdem noch zu wenig Infrastruktur, um eine vollständige Umstellung zu gewährleisten. Bargeld hat eine lange Tradition, sodass vor allem ältere Menschen sich bislang noch nicht mit dem Gedanken anfreunden können, dass es bald keine Scheine oder Münzen mehr geben könnte. Viele Verbraucher sind außerdem der Meinung, mit Bargeld einen besseren Überblick über ihre Finanzen zu haben.

Traditionell oder offen für Neues?

Wird unsere Zukunft bargeldlos oder werden uns Scheine und Münzen weiterhin erhalten bleiben? In Deutschland wird wohl letzteres eintreten. Hier soll auch noch in 50 Jahren mit Barem bezahlt werden – allerdings deutlich weniger als heute. Der Trend in Richtung Kreditkarte und Co. lässt sich nicht mehr aufhalten. Vor allem die jungen Generationen stehen den neuen Zahlungssystemen sehr aufgeschlossen gegenüber.3

1 handelsblatt.com
2 bmjv.de
3 ing-diba.de

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Personalabteilung I  Heumarkt 1  I  50667 Köln

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