Renteneintritt in Europa: Wann dürfen Europäer in Rente?

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Eine immer älter werdende Gesellschaft und zu wenig Nachwuchs – das Dilemma des demografischen Wandels ist europaweit Thema. Ein Anheben des Renteneintrittsalters scheint für viele Länder unumgänglich. Andere verzichten jedoch auf diese Maßnahme, wie der folgende Vergleich zeigt.

In welchem Alter man sich über den wohlverdienten Ruhestand freuen darf, hängt stark von dem Land ab, in dem man lebt. Zwischen dem frühesten und spätesten Renteneintrittsalter in Europa liegen fast acht Jahre.

Die Spitzenreiter: Höchstens bis 60 auf dem Arbeitsmarkt

Mit 60 schon in Rente? Das ist in Slowenien und Luxemburg tatsächlich Realität. Frauen haben es zum Teil noch besser: In Slowenien dürfen sie sich schon mit 59,3 Jahren in den Ruhestand verabschieden. Auch Österreicherinnen gehen bereits mit 60 in Rente – und sind damit ganze fünf Jahre früher dran als ihre männlichen Kollegen im Land.  

Das Mittelfeld: Mit 64 ist hier Schluss

Den Franzosen ist ihre Rente bekanntlich heilig. Deswegen wundert es nicht, dass sie bereits mit 61,6 Jahren Abschied aus dem Arbeitsleben nehmen. Die Griechen und die slowakischen Männer liegen mit jeweils 62 Jahren knapp dahinter. Bei Frauen in der Slowakei liegt das Rentenalter zwischen 62 und 58,25 Jahren – abhängig von der Anzahl der Kinder. Je mehr Kinder eine Frau dort bekommen hat, desto früher darf sie in den Ruhestand.

Die Schlusslichter: 65 Jahre und mehr

Das 65. Lebensjahr ist in vielen Ländern die magische Grenze für den Ruhestand, beispielsweise in Schweden, Belgien, Dänemark oder der Schweiz. Bei den Schweizern müssen die Frauen allerdings ein Jahr weniger arbeiten. Auch in Polen müssen Männer und Frauen unterschiedlich lange im Job bleiben – hier beträgt die Differenz allerdings ganze fünf Jahre. Polen müssen bis 66 und Polinnen bis 61 im Job bleiben. In Deutschland ist mit 65 Jahren Schluss, hier wird die Regelaltersrente ohne Abschläge allerdings seit 2012 und noch bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Derzeitiges Schlusslicht bilden die Iren und Portugiesen mit jeweils 66 und 66,2 Jahren.

 

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