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Anlagestrategien der Europäer – Wer spart am besten?

Die Dauer-Niedrigzinsphase macht Sparern europaweit zu schaffen. Dennoch gibt es erhebliche Differenzen, was die durchschnittliche Rendite angeht. Das liegt vor allem an unterschiedlichen Spargewohnheiten. 

 

Anlagestrategien der Europäer – Wer spart am besten?

Steigende Inflation und niedrige Zinsen: Die Rahmenbedingungen für den Vermögensaufbau sind heutzutage alles andere als günstig. Um trotzdem erfolgreich zu sein, bedarf es daher der passenden Strategie. Und genau hier ticken die Europäer getreu dem Sprichwort „Andere Länder, andere Sitten“ ganz unterschiedlich – mit einem enormen Effekt auf die durchschnittliche Rendite.

In Sachen Vermögensaufbau bildet Deutschland mit überschaubaren 2,8 Prozent Rendite pro Jahr eines der Schlusslichter in Europa. Dies ergab eine Studie des Versicherungskonzernes Allianz, in der die Entwicklung des europäischen Privatvermögens der vergangenen 15 Jahre analysiert wurde.1

Noch weniger sind es nur im krisengebeutelten Griechenland (2,4 Prozent). Am Beispiel der Bundesrepublik sieht man, dass sparen alleine nicht ausreicht, um effektiv Vermögen aufzubauen. Entscheidend ist, wo und wie man sein Geld anlegt. Die risikoscheuen Deutschen verwahren ihr Geld nach wie vor mehrheitlich auf dem Sparbuch, Giro- oder Tagesgeldkonto. Diese Anlageformen bieten zwar eine hohe Sicherheit, allerdings werfen sie kaum Zinsen ab und gehen dementsprechend mit wenig Rendite einher. Eine Durchschnittsverzinsung von 0,2 Prozent gepaart mit einer Inflationsrate von 1,7 Prozent kommt sogar einem Vermögensverlust gleich. Langfristig muss daher umgedacht werden.   

Spanier machen 5,1 Prozent Rendite

Ganz anders sieht die Lage in Spanien aus. Hier ist, genau wie in Deutschland, das private Vermögen seit 2003 um zirka 70 Prozent gewachsen. Und das, obwohl die Spanier im Schnitt weniger verdienen und auch einen kleineren Anteil ihres monatlichen Nettolohnes zur Seite legen. Was die Spanier den Deutschen voraushaben, ist eine clevere Anlagestrategie. So gelang es ihnen, in den letzten 15 Jahren im Durchschnitt 5,1 Prozent Rendite zu erzielen. Einer der Gründe dafür liegt in der Aufgeschlossenheit der Spanier gegenüber Aktieninvestments. Diese machen ungefähr 22 Prozent ihres Portfolios aus – in Deutschland sind es hingegen nur 7 Prozent. Die Steigerung ihres Vermögens  haben die Deutschen also vor allem dem Verzicht zu verdanken. Die Spanier haben währenddessen ihr Geld für sich arbeiten lassen.

Die perfekte Anlagestrategie

Aber wie sieht denn nun die perfekte Anlagestrategie aus? Pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Wie das Kapital aufgeteilt und angelegt werden sollte, ist individuell verschieden und hängt neben der Höhe des Vermögens natürlich auch von persönlichen Wünschen und Zielen sowie der Risikobereitschaft eines Menschen ab. Eine breite Streuung der Anlagen über verschiedene Produktklassen und Laufzeiten empfiehlt sich aber in jedem Fall. Abgesehen von Tagesgeldkonten und Sparbüchern hat ein Anleger z.B. die Wahl zwischen Aktien, Investmentfonds, ETFs, Immobilien(fonds) und Edelmetallen. Bevor man eine Investitionsentscheidung trifft, sollte man sich ausgiebig über das Produkt informieren. Dabei kann es niemals schaden, den Rat eines Experten einzuholen – zum Beispiel von der OVB. Mit Hilfe eines kompetenten Beraters lässt sich problemlos eine individuell passende Strategie entwickeln.

1 welt.de
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