Fünf Vorurteile über Finanzberater: Wir klären auf

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Finanzberater sind nur auf Profit aus, sind unseriös, teuer oder inkompetent – was ist dran an den gängigsten Vorurteilen über Finanzberater? Und woher kommen sie eigentlich? Wir klären auf, was hinter den fünf häufigsten Mythen steckt und wie man eine gute Finanzberatung wirklich erkennt.

Der aalglatte, profitorientierte und wenig vertrauenswürdige Klinkenputzer ist noch immer ein weitverbreitetes Bild, wenn es um Finanzberater geht. Dabei hat sich in den letzten Jahrzehnten in Sachen Finanzberatung einiges getan. Gute Berater stellen schon längst den Kunden mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen in den Vordergrund, anstatt Lösungen von der Stange zu präsentieren. Trotzdem fühlen sich viele Menschen nicht wohl damit, einen Berater zu kontaktieren – zu viele Gerüchte und haarsträubende Erfahrungsberichte über Finanzberater schwirren im World Wide Web herum.

Vorurteil Nr. 1: Finanzberater denken bloß an ihren eigenen Profit

Finanzberater wollen sowieso nur das verkaufen, was die höchsten Einnahmen bringt – das ist einer der häufigsten ersten Gedanken zum Thema Finanzberatung. Aber wie kommt es zu dieser weitverbreiteten Annahme?

Die meisten Finanzberater arbeiten auf Provisionsbasis. Das bedeutet, dass sie erst dann bezahlt werden, wenn ein Kunde sich für einen Vertragsabschluss entscheidet. Sicherlich gibt es das ein oder andere schwarze Schaf in der Branche, das nur schnell das teuerste Produkt verkaufen möchte. Allerdings lässt sich diese Art von Berater meist schnell erkennen – wenn vor einer Produktempfehlung wenig oder gar keine Ist-Analyse durchgeführt wird, sollte man hellhörig werden.

Tatsache ist: Eine Finanzberatung ohne Provision ist schwierig umzusetzen. Die Preise der meisten Finanzprodukte werden vom Anbieter von vornherein einschließlich einer Provision kalkuliert. In der Realität fallen Provisionen außerdem viel kleiner aus, als sich die meisten Menschen vorstellen. Und: Eine Finanzberatung ohne Provision würde bedeuten, dass man als Kunde in jedem Fall ein Honorar zahlen müsste, meist zwischen 100 und 300 Euro pro Stunde – egal, ob man mit der Beratung zufrieden ist oder nicht. Das ist auch der Vorteil der provisionsbasierten Finanzberatung: Der Berater erhält nur eine Vergütung, wenn der Kunde tatsächlich gut beraten wurde und sich für ein Produkt entscheidet.

Ein guter Finanzberater wird seinen Profit niemals über das Wohl des Kunden stellen – denn eine sinnvolle Beratung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie langfristig angelegt ist. Unsere OVB Finanzberater begleiten ihre Kunden über viele Jahre hinweg. Ein schneller Verkauf ist also niemals in ihrem Interesse, sondern vielmehr die dauerhafte Zufriedenheit und Treue ihrer Kunden.

Vorurteil Nr. 2: Finanzberater schlagen jedem die gleichen Produkte vor

Wie kann mir ein Finanzberater die passende Lösung anbieten, wenn er mich und meine Wünsche doch gar nicht richtig kennt? Viele Menschen haben Bedenken, dass in einer Finanzberatung nur die immer gleichen 08/15-Lösungen vorgeschlagen werden.

Ein guter Finanzberater bietet niemals allen Kunden das gleiche an. Das wäre mit einem guten Beratungskonzept, wie unserem ABS-System, auch gar nicht möglich: In einem ausführlichen Analysegespräch lernen unsere OVB Berater ihre Kunden erst einmal richtig gut kennen. Individuelle Wünsche und Bedürfnisse werden abgefragt und dokumentiert. Erst dann kann der Berater eine sinnvolle Lösung ausarbeiten, die genau zum Kunden und seiner Lebenssituation, seiner Risikoneigung und seinen langfristigen Zielen passt.

Vorurteil Nr. 3: Finanzberatung ist teuer und nur für risikobereite Anleger

Spätestens seit der Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 häufen sich die Bedenken, dass die von Finanzberatern vorgeschlagenen Produkte äußerst riskant sind. Zahlreiche Anleger hatten auf den Rat ihrer Bankberater hin Zertifikate erworben und mussten nach der Lehman-Insolvenz große Verluste hinnehmen. Eine korrekte Anlageberatung und Risikoaufklärung hatte schlichtweg nicht stattgefunden.

Deshalb ist ein gutes Analysegespräch zwischen Finanzberater und Kunde auch so wichtig – gerade wenn es um Geldanlage und Investments geht. Jeder Anleger hat hier eigene Vorstellungen und Wünsche, insbesondere was die Risikoneigung angeht. Gute Finanzberater werden immer auf den individuellen Kunden eingehen und riskante Investments nicht als angeblich sicher verkaufen.

Vielmehr nimmt sich ein Finanzberater Zeit, die passenden Produkte ausführlich und transparent zu erklären, auf mögliche Risiken hinzuweisen und alle Fragen in diesem Zusammenhang zu beantworten. Und das gilt auch für die Kosten der Produkte: Unsere OVB Finanzberater erklären genau, wann und wo welche Kosten entstehen.

 

»Im Endeffekt ist es teurer, keine Finanzberatung in Anspruch zu nehmen und sein Geld auf dem Konto zu parken, anstatt es sinnvoll anzulegen.«

Natürlich fallen bei jeder Art von Geldanlage Kosten an. Das hält viele Menschen davon ab, ihr Geld zu investieren. Viel teurer ist es allerdings, sein Geld einfach auf dem Konto zu parken: Minimal verzinste oder komplett unverzinste Ersparnisse auf Girokonto, Tagesgeldkonto & Co verlieren dank Inflation jedes Jahr an Wert. Kaum einer ist sich bewusst, wie hohe Verluste er jedes Jahr einfährt – allein dadurch, dass das eigene Geld nicht angelegt wird.

Auch ein fehlender Versicherungsschutz kommt im Fall der Fälle teuer zu stehen. Ein Wasserschaden durch eine ausgelaufene Waschmaschine, ein Einbruch während der Urlaubszeit, ein Unfall oder eine psychische Erkrankung, die einen berufsunfähig macht: In allen diesen Fällen steigen die Kosten schnell in schwindelerregende Höhen. Und im Alter wartet auch noch die gefürchtete Rentenlücke.

Im Vergleich dazu fallen die geringen anteiligen Kosten einer Geldanlage oder Versicherung kaum noch ins Gewicht. Auf lange Sicht gesehen ist es also deutlich teurer, keine Finanzberatung in Anspruch zu nehmen.

Vorurteil Nr. 4: Finanzberater sind nicht unabhängig und können gar nicht das Beste für mich anbieten

Tatsächlich gibt es viele Berater, die nicht unabhängig arbeiten können. Auch, wenn man sich gerne an die Hausbank seines Vertrauens wendet – in Bezug auf eine finanzielle Beratung ist man damit eher schlecht bedient. Denn ein Berater einer Bank oder auch einer Versicherung vermittelt vorrangig oder sogar ausschließlich die hauseigenen Produkte. Auch einige größere Vermögensberatungen sind an einen Konzern oder einige wenige Finanzinstitute gebunden.

Sinnvoller ist es daher, sich an einen Finanzberater zu wenden, der nicht nur mit einem oder wenigen Partnern zusammenarbeitet, sondern auf eine Vielzahl von Anbietern zurückgreifen kann. Unseren OVB Beratern steht ein umfangreiches Produktportfolio mit mehr als 100 Partnern europaweit zur Verfügung, aus denen die jeweils passendsten und sinnvollsten Finanzlösungen ausgewählt werden können – ganz ohne Interessenskonflikte und Abhängigkeiten.

Vorurteil Nr. 5: Digitalisierung macht Finanzberater überflüssig

Ist das Dach undicht, ruft man einen Dachdecker. Bei gesundheitlichen Beschwerden geht man zum Arzt. Und vor Gericht holt man sich einen Rechtsanwalt zu Hilfe. Nur beim Thema Finanzberatung gehen die Meinungen oft auseinander: Warum sollte man sich an einen Finanzberater wenden, wenn man heutzutage doch alle Infos im Netz finden kann? Wir stellen die Gegenfrage: Warum sollte man bei einem so wichtigen Thema wie den eigenen Finanzen und der eigenen Absicherung nicht einen Experten aufsuchen?

Es ist toll, dass das Internet Zugriff auf zahlreiche Informationen bietet und es ermöglicht, eigene Recherchen und Vergleiche anzustellen. Kostenlose Finanz-Apps, Rechner und Analysetools sollen helfen, die eigene Finanzplanung und Absicherung selbst in die Hand zu nehmen.

 

»Auch in Zeiten von Digitalisierung und Informationsüberfluss ist es sinnvoll, sich einen Experten in Sachen Finanzen zu suchen.«

Das Problem dabei ist: Ganz so einfach ist es leider doch nicht, denn der Finanz- und Versicherungssektor ist sehr komplex und unübersichtlich. Die förmliche Überflutung mit Informationen und die Vielzahl an Angeboten erschwert es Privatanwendern sogar, eine Entscheidung zu treffen. Vielen Menschen fehlt außerdem die Zeit, sich überhaupt intensiv genug mit der Materie zu beschäftigen – und ohne das richtige Fachwissen kommt es schnell zu Fehlentscheidungen.

Eine persönliche Finanzberatung ist also trotz Digitalisierung definitiv die bessere Wahl. Ein Finanzberater hilft dabei, sich im Finanzdschungel zurecht zu finden, die passenden Produkte zu finden und zu bewerten. Damit ist eine Finanzberatung alles andere als Zeitverschwendung. Ganz im Gegenteil: Indem ein Fachmann die Analyse, Recherche und Zusammenstellung von Lösungen für einen übernimmt, bleibt im Endeffekt mehr Zeit übrig für die schönen Dinge des Lebens. Auch die unschönen Zeitfresser wie Papierkram, die Kommunikation mit Versicherungen oder die Abwicklung von Schadensfällen übernimmt ein Finanzberater für seine Kunden.

Sogar hinsichtlich der Kosten kommt man mit einer professionellen Finanzberatung letztlich günstiger weg, als wenn man alles in Eigenregie regelt. Ungünstige Policen, unpassende Versicherungen oder unvorteilhafte Anlagestrategien können nämlich schnell zu hohen Verlusten führen.

So erkennt man eine gute Finanzberatung

Eine persönliche Finanzberatung ist also für jeden ein Muss, der finanziell und versicherungstechnisch gut aufgestellt sein möchte. Aber wie unterscheidet man einen guten Finanzberater von den schwarzen Schafen auf dem Markt?

Ein guter Finanzberater…

  • …nimmt sich Zeit, seine Kunden kennenzulernen.
  • …erarbeitet individuelle Lösungsstrategien.
  • …arbeitet transparent und verständlich.
  • …begegnet einem menschlich, persönlich und auf Augenhöhe.
  • …ist nicht abhängig von einem oder wenigen Anbietern.
  • …verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.
  • …ist gut ausgebildet, zertifiziert und kompetent.

Ein unverbindliches Erstgespräch hilft dabei, einen ersten Eindruck zu gewinnen. Hier stellt man schnell fest, ob sich der Finanzberater auch wirklich Zeit nimmt, um die Wünsche und die Ist-Situation des Kunden genau zu erfassen. Ein guter Berater wirft nicht gleich mit Produkten um sich. Vielmehr werden Lösungen sorgfältig und individuell erarbeitet und mit dem Kunden besprochen. Ermöglicht wird dies durch ein sinnvolles Beratungskonzept, wie das ABS-System von OVB.

Ein weiteres Anzeichen für unseriöse Finanzberater ist die fehlende Transparenz. Ist es nachvollziehbar, wie und warum die jeweiligen Produkte ausgewählt wurden? Wurden die Produkte und Policen verständlich erklärt? Geht der Berater auf Kosten und Risiken ein? Gespräche sollten dokumentiert und Verträge ohne Zeitdruck erläutert werden.

Wichtig ist auch die Unabhängigkeit – der Finanzberater sollte also nicht an einen oder wenige Anbieter gebunden sein. Eine große Auswahl an Partnern sorgt dafür, dass wirklich die passendsten Produkte ausgewählt werden können. Vorteilhaft ist es, wenn der Finanzberater ein Allrounder ist und so den gesamten Finanz- und Versicherungsbereich abdecken und aufeinander abstimmen kann.

Echte Finanzexperten erkennt man daran, dass sie sich nicht einfach nur so nennen, sondern tatsächlich eine fundierte Ausbildung durchlaufen haben und regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen. Berater, die ein Unternehmen wie OVB im Rücken haben, werden stetig geschult, sind geprüft und zertifiziert. Durch die Unterstützung der Landeszentralen, in denen sich ein ganzes Team mit der Vorbereitung, der Partnerpflege und dem Produktmanagement beschäftigt, kann man sich sicher sein, dass man es mit echten Profis zu tun hat.

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